Steffen G.
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| Vorname : | Steffen | ||
| wie lange Ministrant bzw. Leiter : | seit 1995 Ministrant, seit 2003 Leiter, seit 2005 stellvertretender Obermini |
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| Beruf : | Student | ||
| Lebensmotto : | Carpe diem! | ||
| Sonstiges : | IQ 999 (höher als der von Mario Schneider) Lieblingstier: afrikanische Wüstenspringmaus |
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Beschreibung : Steffen fand im Jahre 1995 als kleines schlaksiges Bübchen seinen Weg in die Welt der Ministranten St.Elisabeth. „Was ein liebes braves Bürschchen“ dachten sich die damaligen Leiter vermutlich, als er mit seinem Homie Mario in die erste Gruppenstunde scharwenzelte. In meiner Phantasie legte der kleine Steffen nach schätzungsweise 15 Minuten anfänglicher Schüchternheit sein Unschuldsmäntelchen ab und fing an, kreischend in der Teestube auf und ab zu rennen, um sich anschließend mit einem Topf auf dem Kopf und einer Toilettenpapierwindel umgewickelt an die Füße des nächsten Leiters zu ketten. Die mir übermittelten Filmaufnahmen früherer Freizeiten bestätigen dieses Bild übrigens. Doch eins weiß aus erster Hand: Den Steffen haben schon immer alle gemocht und er hat schon immer alle zum Lachen gebracht. Als im Laufe der Jahre etwas mehr Seriosität in das Steffen’sche Gemüt Eintritt fand, war es 2003 an der Zeit, ihn mit offenen Armen in der Leiterrunde willkommen zu heißen. Offen gesagt war mir in der damaligen Zeit nicht ganz klar, welche Kompetenzen -abgesehen von dem Wissen über die Quarkbehandlung sonnenverbrannter Haut- ihn dazu befugten. Doch dies änderte sich schlagartig als ich selber Einblick in die Leiterrunde fand: Steffen ist unglaublich verlässlich, engagiert, und mit Leib und Seele bei der Sache. Er kann durchaus mal das Ruder in die Hand nehmen (nicht umsonst ist er stellvertretender Oberministrant) und findet in Leiterrunden die perfekte Balance zwischen Amüsement und Ernsthaftigkeit. Außerdem sind seine Protokolle unübertreffbar. Letztes Jahr hat er zusammen mit Mario die Gruppenstunde der neuen Ministranten übernommen und mit liebevollem Programm und gekonntem Umgang mit den Kleinen gezeigt, dass er ein super Leiter ist. Aber auch sonst hat Steffen viel auf dem Kasten. Als Freund ist er sehr ehrlich und verlässlich. Er liebt Serien im Originaltext und hat eine ambivalente Einstellung zum Konsum gesundheitsgefährdender Produkte. Er schätzt Autoritätspersonen, fährt eher in den Norden als in den Süden und weist lustiger weise laut polizeilicher Angabe verbrecherische Züge auf, wenn er mit seinem alten Mercedes Benz unterwegs ist. Außerdem ist er Mitglied im besten Club, der anderen nichts beweisen muss. Möglicherweise beim abendlichen Gruppenstundenausklang in der Teestube, ganz sicher aber auf jeder Minifreizeit kredenzt Steffen einen persönlichen Snack, der nicht selten mit Frühstücksverfeinerern des 21.Jahrhunderts oder mit Käse zu tun hat. An dieser Stelle wird es Zeit, eine allgemeine Regel aufzustellen, die man im Umgang mit dem sonst immer lieben und lockeren Steffen beachten sollte. Wagt sich nämlich ein Unbefugter ohne zu fragen an die persönlichen Köstlichkeiten, sollte er sich auf das Rumpelstilzchen gefasst machen. Das Rumpelstilzchen kommt immer dann zum Vorschein, wenn dem Steffen irgendwas nicht passt. Ersinnt ihm beispielsweise die Idee einer sauberen Hose in jenem unglücklichen Moment, in welchem seine eigene eine Portion Nacho-Dip abbekommt, braucht man sich nicht wundern, wenn Steffen seiner Aufregung Luft macht indem er –vor Filmbeginn- den Kinosaal verlassen möchte um eine frische Hose anzuziehen. Ähnliche Geschichten spielen sich ab, wenn die Pizza keinen Käserand aufweisen kann oder seine Salzchips fälschlicherweise als Allgemeingut erklärt werden. Das Rumpelstilzchen führt sein Tänzchen stets konsequent durch, bis die Wogen der Missstände, welche es hervorgerufen haben, wieder geglättet sind, die Hose bei erster Gelegenheit gewechselt ist oder der Verräter der Salzchips entsprechend gerächt wurde. Hier lässt sich Unschwer die Ähnlichkeit zum oben erwähnten Bubendasein von Steffen erkennen. Und damit wären wir auch schon wieder an dem Punkt angekommen, der betont, warum ihn jeder mag und was wir an unserem Steffen neben allen sonstigen positiven Eigenschaften so sehr schätzen. Denn das Gute an der Sache ist: Die anderen –und spätestens nach Abklang der Rumpelstilzchenattacke Steffen selbst- haben immer was zum Lachen. |
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| von Sarah im Oktober 2009 |
Leiterrunde